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Pinotage

Bavaria cruiser 51 in Trogir

7 Tage - Sa. 28.10. - 04.11.2017
Kojen: 
10
Segel: 
Rollgroß
Kabinen: 
5
Länge ü. a.: 
14.99 m
Fragen und Antworten zur Yachtcharter
Section 1
Übersicht
  • Fragen und Antworten

    Fragen und Antworten

Welchen Segelschein/Führerschein benötige ich im Mittelmeer?

Alle Länder: Grundsätzlich benötigt ein deutscher Skipper den deutschen Sportbootführerschein See oder den SKS (Sportküstenschifferschein)

Besonderheit Griechenland: Neben dem Skipper wird eine zweite Person als Co-Skipper verlangt, der zumindest über Segelerfahrung (Nachweis) verfügt oder am einfachsten selbst einen Sportbootführerschein besitzt. Der Co-Skipper muss nicht in die gleiche formale Qualifikation wie der Schiffsführer haben, es genügt  z.B. ein Binnenschein oder, falls dieser auch nicht vorhanden ist, ein eigener Nachweis der navigatorischen Erfahrungen. Dieser Nachweis kann auf einem Formblatt erfolgen und genügt den Behörden. Dieses Dokument (Co-Skipper Official Statement) erhalten Sie von uns bei Bedarf. Ein Funkzeugnis muss nicht vorliegen.

Besonderheit Kroatien: Skipper oder ein Crewmitglied muss ein Funkzeugnis besitzen. Es besteht die Möglichkeit, das Kroatische Funkzeugnis kurzfristig vor Ort zu erwerben, Kosten ca. 50,- EUR, kann bei bestimmten Hafenbehörden erlangt werden.
Siehe dazu unsere Informationsseite zu Führerscheinen in Kroatien

Frankreich: Da es in Frankreich keine Führerscheinpflicht für Yachten gibt, muss der Skipper einen ausführlichen und glaubhaften Nachweis der seemännischen Befähigung vorlegen, eine Art seglerischer Lebenslauf. Dies wird in Frankreich auch verlangt, wenn alle Segelschein vorhanden sind, die dortigen Versicherungen legen Wert darauf. Ein Funkzeugnis ist in Frankreich erforderlich, wenn die Yacht mit einem Funkgerät ausgerüstet ist.

Spanien: Es genügt der Sportbootführerschein oder der SKS, ab einer gewissen Größe (12 Meter) wird häufig der SKS verlangt. Ein Funkzeugnis ist in Spanien nicht Pflicht

Italien:  Segelschein wie im Heimatland, ein Funkschein muss vorliegen, falls die Yacht ein Funkgerät hat. 

Türkei: Segelschein wie im Heimatland, Funkschein ist nicht nötig.

Permit oder Transitlog, was ist das?

Hinter diesen Begriffen verbergen sich staatliche Gebühren, eine Art "Befahrenserlaubnis" für das Seegebiet. Den Yachtcharter-Crews in Deutschland und Skandinavien ist dieser Verwaltungsakt unbekannt, im Mittelmeer dagegen übliche Praxis der Staaten. 

Das Permit wird vor der Charter von der Charterbasis beantragt. Die Chartercrews müssen nur rechtzeitig die Crewliste an uns schicken, damit das Permit beantragt werden kann.  

Darf ich mit einer Charteryacht aus der Türkei nach Griechenland Segeln?

Ja, das ist relativ einfach. Es gibt klare Regeln für das aus Aus-und Einklarieren  für das jeweilige Land.  Dabei ist zu beachten, dass beide Staaten bestimmte Häfen als "port-of-entry" vorgesehen haben. 

Guter Weg: Mit einer türkischen Yacht dürfen Sie nach dem Einklarieren in Griechenland frei Segeln. 

Schlechter Weg: Mit einer griechischen Yacht dürfen Sie aber in der Türkei nicht ohne weiteres Segeln, dort sind die Vorschriften dann sehr viel strikter. Sie dürfen mit dem griechischen Schiff zwar Einklarieren, aber danach ist es nicht erlaubt, einfach in den nächsten türkischen Hafen zu segeln, sondern Sie müssen zurück nach Griechenland.  

Wie funktioniert eine Buchung bei PCO?

Wenn Sie eine Yacht bei uns reservieren, setzen wir uns unverzüglich mit dem Eigner/Stützunkt in Verbindung und reservieren die Yacht für Sie. Die Reservierung gilt in der Regel 7 Tage. Anschließend erhalten Sie von uns per Post und per Email den Chartervertrag und weitere Dokumente (Datenblatt, Versicherungsunterlagen, Anfahrt Beschreibung, Packliste, etc.) Sie haben dann eine Woche Zeit, die Unterlagen zu prüfen und bei Gefallen den Vertrag unterschrieben zurückzusenden. Sie erhalten dann nochmals den betätigten Vertrag zurück.

Grundsätzlich wird der Chartervertrag zwischen Ihnen und dem jeweiligen Eigner abgeschlossen. PCO hat einen Agenturvertrag mit dem Eigner.

Wann sind welche Zahlungen fällig?

Nachdem Sie den  unterschriebenen Vertrag zurückerhalten haben, ist die Anzahlung (lt. Vertrag) fällig. 4 Wochen vor Törn Beginn ist die Restzahlung fällig. Bei einigen Yachten ist ebenfalls die Kaution und die Endreinigungsgebühr vor Charterbeginn zu überweisen.

Wie hinterlege ich die Kaution?

Die Kaution dient ja dem Eigner der Yacht bzw. dem Stützpunkt dazu, eventuelle Schäden an der Yacht zu begleichen, die nicht von der Versicherung gedeckt sind. Das System funktioniert ähnlich wie bei Mietwagen. An den Mittelmeerstützpunkten hinterlegen Sie die Kaution in der Regel per Kreditkarte. Hierbei sollten Sie bei größeren Kautionsbeträgen vor Reisebeginn das Limit auf Ihrer Karte prüfen, sonst könnte es am Stützpunkt zu Verzögerungen kommen. 

Zur Kaution bei Charteryachten noch ein Hinweis: Sie können diese Kaution versichern, alle gängigen Yacht-Versicherer bieten diese Leistung an.

Revierinformation
Sportbootführerschein in Spanien
Die Führerscheinvorschriften für Schiffsführer in Spanien sind ähnlich wie in Deutschland
Revierinformation
Führerscheinvorschriften für Segler in Kroatien
Die Führerscheinvorschriften für Segler und Motorbootfahrer in Kroatien sind ähnlich wie in Deutschland