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Übersicht
Die italienische Riviera zieht die nordeuropäischen Segler magisch an: Eine leichte Brise, das Wetter stets moderat und sehr sonnig, gutes Essen und nette Menschen, das sind die Zutaten für ein schönes Segelrevier
  • Imperia

    Yachtcharter an der Blumenriviera

Imperia

Imperia ist eine schöne Stadt, in der es alles doppelt gibt, denn Imperia hat zwei Bahnhöfe, zwei historische Altstädte und auch zwei Häfen. Der Grund ist schnell erklärt, denn bis zum Jahre 1923 gab es zwei Städte, Porto Maurizio und Oneglia, die sich ständig stritten, welcher Bahnhof der beste und welche Altstadt die schönste ist. Benito Mussolini machte diesem Streit ein Ende und befahl, die beiden Städte zusammenzulegen, und da der Fluss Imperio durch beide Städte fließt, wurde die Stadt Imperia gegründet. Heute ist Imperia eine wunderschöne Stadt, die sich ihre Ursprünglichkeit bewahrt hat.

Die moderne Marina von Imperia

Die Marina von Imperia ist modern und bietet den Seglern, die an der ligurischen Küste unterwegs sind, einen guten und sicheren Platz zum Ankern. Alle Stege sind mit Wasser und Strom ausgestattet, es gibt ein sehr gutes Restaurant und auch ein Geschäft, in dem die Vorräte für den nächsten Törn wieder aufgefüllt werden können. Alle zwei Jahre ist der Hafen von Imperia der Schauplatz eines ganz besonderen Events, das vor allem Seglern gefallen wird. Im Hafen von Imperia treffen sich wunderschöne alte Segelschiffe zu einem Wettbewerb, dem „Vele d'Epoca“. Mit ein bisschen Glück können Sie dann auch die Gorch Fock der italienischen Marine live erleben, den prachtvollen Windjammer Amerigo Vespucci.

Segeln vor der Küste

Wer die Wahl hat, der hat bekanntlich auch die Qual und das gilt besonders für schöne Ziele vor der ligurischen Küste. Die Insel Giglio ist ein ebenso schönes Ziel wie auch die Halbinsel Monte Argentario, die ca. 30 Seemeilen von Elba entfernt liegt. Wenn Sie viel Zeit mitbringen, dann sollten Sie die Gelegenheit nutzen und von Imperia aus nach Pisa segeln, denn die Stadt mit dem weltberühmten Schiefen Turm ist immer einen Besuch wert. Auch die Pontinischen Inseln sind ein lohnenswertes Ziel und wenn Sie einmal auf Ponza, auf Palmarola oder auch auf Zannone waren, dann werden Sie mit Sicherheit immer wieder gerne an die toskanische Küste zurückkommen. Der Wind vor der Küste ist immer gemäßigt und das bedeutet: Sie können die Törns auch ohne große Erfahrung im Segeln sehr gut meistern, und Flauten sind in dieser Region eher selten.