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Übersicht

Izola – die slowenische Perle der nördlichen Adria

Wer die geografische Bezeichnung „Nördliche Adria“ hört, denkt meist im selben Atemzug an Italien – und vergisst dabei sehr schnell, dass dieser Küstenstreifen die Balkan-Halbinsel mit einschließt.

Ein Teil der nördlichen Adria ist nämlich slowenisch – und hier ist für Segler und Motorbootfahrer insbesondere Izola als „nautischer“ Stützpunkt interessant.

Historischer Hafen, moderne Marina

Die Hafenstadt liegt nur knapp 30 Kilometer von der italienischen Metropole Triest entfernt und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer touristischen Destination entwickelt, die Vergangenheit und Moderne perfekt miteinander verbindet.

Noch heute lässt sich anhand der Architektur des auf einer kleinen Insel liegenden historischen Altstadtkerns ersehen, welch bewegte Geschichte Izola hat: Die Stadt gehörte im 18. Jahrhundert zur Republik Venedig, fiel dann an die Habsburger, wurde nach dem Ersten Weltkrieg italienisch, anschließend jugoslawische Teilrepublik und ist erst seit einigen Jahren slowenisch.

Und auch die Jahrhunderte alte Fischereitradition von Izola ist noch präsent und schlägt sich im vielfältigen kulinarischen und touristischen Angebot nieder.

Da sich die Stadt jedoch auch bestens als Ausgangspunkt für Segeltörns und Motorboot-Touren eignet, kommt dem nur unweit der Altstadt gelegenen Hafen besondere Bedeutung zu. Die Marina Izola verfügt über rund 700 Liegeplätze und ist in der Lage, Yachten von bis zu 30 Metern Länge unterzubringen. Sie befindet sich in durch zwei Wellenbrecher windgeschützter Position, alle holzverkleideten Betonstege bestizen Wasser- und Stromanschluss – und der Zugang zu den Liegeplätzen ist nur mittels eines elektronischen Chips möglich, so dass unerwünschte Besucher fern gehalten werden.
Sommer und Sonne satt