Der Wind ist je nach Region in Griechenland unterschiedlich. Im Ionischen Meer ist der Wind moderat, in der Ägäis schon mal stärker, je weiter man nach Süden kommt, umso angenehmer wird es.
Sailing wind in Greece

Sailing wind in Greece

Klima im Ionischen Meer

Das Segelrevier an der Westküste Griechenlands von Korfu über Lefkada, Paxoi, Ithaka und Kefalonia bis nach Zakynthos ist ein klimatisch gemäßigtes Revier. Hier herrscht nicht der Meltemi, der den Seglern in der Aegäis manchmal das Leben schwer macht, hier weht häufig ein schöner beständiger Nordwind, der "Maestro". Der Wind setzt am Vormittag ein und ist beständig bis in den Nachmittag hinein. Die Sturmhäufigkeit liegt bei 1%. Für Familien und Erholungssuchende ist das Ionische Meer eines der sichersten, schönsten und geschütztesten Reviere!

Klimatabelle für die griechischen Segelreviere:

Ionisches Meer (Korfu) Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
Temperatur Max 19 24 28 31 31 28 23 19
Temperatur Min. 9 13 16 18 19 17 13 10
Tage mit Niederschlag 13 8 5 2 3 7 11 15
Windrichtung (häufig) SE SE NW NW NW SE SE SE
Wind in Knoten (Schnitt) 4 4 4 4 4 3 4 5

Das Klima in der Ägäis - Östlicher Teil

Ägäis (Dodekanes) Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
Temperatur Max 19 24 28 30 30 27 22 17
Temperatur Min. 11 15 19 22 21 19 15 11
Tage mit Niederschlag 9 6 3 1 1 3 6 10
Windrichtung (häufig) N N N N N N N S
Wind in Knoten (Schnitt) 8 7 7 10 9 9 8 9

Ägäis westlicher Teil- Kykladen

Ägäis (Kykladen) Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov
Temperatur Max 19 22 26 27 27 25 22 19
Temperatur Min. 12 16 20 22 22 20 17 14
Tage mit Niederschlag 6 3 1 0 0 2 5 9
Windrichtung (häufig) N N N N N N N N
Wind in Knoten (Schnitt) 12 10 10 13 14 14 14 13

Meltemi: Der aus nördlichen Richtungen wehende Sommerwind in der Ägäis (Juni bis September mit einer Wahrscheinlichkeit von 70%) bringt in der Regel tagsüber schöne 4-5 Windstärken aus nördlicher Richtung. Er kann aber durchaus auch als Starkwind wehen, besonders an Kaps und an Meerengen wird er durch Düseneffekte häufig verstärkt. Er weht in den einzelnen Regionen unterschiedlich stark, so ist er an der türkischen Küste und bei der Inselkette der Dodekanes eher schwächer, in den Kykladen stärker. Am Pelepones ist er "zahm" aus Nordost, dort lässt seine Kraft deutlich nach.