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Übersicht

Die Inselwelt der Kornaten besteht aus über 1200 Inseln. Es ist ein fantastische Segelrevier mit hunderten von Buchten und Ankerplätzen

  • Segelrevier Kornaten

Yachtcharter Kornaten

Urlaub im Nationalpark Kornaten – ursprüngliche Inselschönheiten inmitten der kroatischen Adria

Die Inselgruppe der Kornaten, auch als Kornati-Inseln bezeichnet, erstreckt sich in Kroatien zwischen den beliebten Touristenorten Zadar im Norden und Sibenik im Süden entlang der kroatischen Adria. Rund um den traumhaften Nationalpark liegen zahllose Inseln und Inselchen, die zumeist unbewohnt sind. Die Angaben über die Anzahl schwanken doch erheblich und bewegen sich zwischen 89 und 152. Namensgeber des Nationalparks Kornati ist die Hauptinsel der Region Kornat. Das Labyrinth der steinigen Eilande, Klippen und Riffe ist die am stärksten gegliederte Inselgruppe im gesamten Mittelmeerraum und zugleich für alle Urlauber, die Ruhe und eine unberührte Natur zu schätzen wissen, ein Eldorado. Der Nationalpark mit seinen unzähligen, meist kargen und unbewohnten Inselschönheiten steht für viele Kroatienreisende zumindest als Tagesausflug auf dem Programm. Wer glücklicher Besitzer einer eigenen Segelyacht ist oder eine Yacht chartern möchte, sollte die Gelegenheit nutzen, die zahlreichen Facetten der Kornaten vom Meer aus zu erkunden.

Sehenswürdigkeiten im Kornati-Nationalpark

Um die Ursprünglichkeit und Schönheit und die reiche Flora und Fauna zu erhalten, wurde das Gebiet der Kornaten im Jahr 1980 zum Nationalpark von Kroatien ernannt. Damit diese Einzigartigkeit auch weiterhin Bestand haben wird, erheben die Verantwortlichen Zutrittsgebühren und haben zum Schutz der Natur mit all ihren Pflanzen und Tieren einen straffen Verhaltenskodex geschaffen. Zuwiderhandlungen werden mit beachtlichen Geldstrafen geahndet.

Die atemberaubende Inselwelt ist bei Naturfreunden und Aktivurlaubern gleichermaßen beliebt. Der Kornati ist nur mit dem Boot zu erreichen. Der schnellste Transfer erfolgt von der kleinen Insel Murter aus. Von Zadar aus starten zudem mehrstündige Bootsausflüge in den Nationalpark, wobei man sich deutlich mehr Zeit für eine Exkursion nehmen sollte. Schließlich gibt es hier zwar wenige, doch imposante Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, die an einem Tag nicht zu schaffen sein werden:

  • Kronen
  • Illyrische Ruinen
  • Magazinova Skirla
  • Festung Tureta
  • Trockenmauern
  • Kirche Gospa od Tarca
  • Strunac Bucht 

Die Kronen

Zu den beeindruckendsten Naturschauspielen der Kornaten zählen sicherlich die Kronen. Die 160 Meter hohen, steil ins Meer abfallenden Klippen sind einfach nur phänomenal. Die gigantische Steilküste entstand durch eine tektonische Spaltung. Dabei brach der größte Teil der Insel einfach weg und im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich durch spätere Erosionsprozesse die riesigen Klippen, die den Archipel vor den Gewalten des Meeres schützen.

Die Illyrischen Ruinen

Als Zeitzeugen der Vergangenheit belegen die imposanten Illyrischen Ruinen die Besetzung von einzelnen, kleinen Inseln durch die Illyrer. Überreste und Grabhügel aus dieser Ära sind auf den Inseln Kornat, Scikat, Strazisce und Tureta zu entdecken.

Die Festung Tureta

Auf der Hauptinsel Kornat errichteten die Einheimischen bereits im 6. Jahrhundert die Festung Tureta. Während Bewohner und Soldaten vormals von dort aus rechtzeitig Angreifer erkannten, die von der Seeseite aus die Region attackierten wollten, werden Besucher nach einem kurzen Aufstieg mit einem faszinierenden Ausblick auf den Archipel der Kornaten belohnt.

Die Trockenmauern

Zu den bedeutendsten Bauwerken des Kornati zählen die Trockenmauern. Da alle großen Inseln der Kornaten über eine längliche Ausdehnung verfügen, errichteten die Bewohner das Gemäuer in gleicher Ausrichtung – von einem bis hin zum anderen Ende auf allen damals bewohnten Eilands. Die Idee dahinter war zum einen die Abgrenzung der Grundstücke der Einheimischen. Andererseits sollten die Mauern die wichtigsten Nutztiere der damaligen Zeit, die Schafe, davon abhalten, sich kreuz und quer auf den Arealen zu verteilen. Die Sandsteinmauern wurden nur so hoch genug errichtet, dass die Schafe diese nicht überspringen konnten.

Idyllische Strände in den Kornaten

Trotz aller Rauheit der Inseln rund um den Kornati-Nationalpark befinden sich dort zahlreiche romantische und idyllische Strände. Gäste, die jedoch einen vergleichbaren Trubel wie in den Touristenmetropolen Kroatiens erwarten, dürften enttäuscht werden. Nahezu alle Sand- und Kiesstrände sind nur von der Wasserseite aus erreichbar und liegen abgeschieden inmitten der imposanten Natur. In den Badebuchten befinden sich auch nur vereinzelt einige Pavillons, die Snacks anbieten. Es ist also ratsam, eigenen Proviant mitzubringen. Dafür bietet das kristallklare Wasser umfangreiche Möglichkeiten, aktiv zu werden. Vor allem Freunde des Tauchsports finden hier ihre Erfüllung, denn die Unterwasserwelt ist mindestens ebenso vielfältig wie die Tier- und Pflanzenwelt in der übrigen Region des Naturparks. Spannende Tauchgänge werden an einigen Stränden durch geschultes Personal organisiert. Ohne die Begleitung der Profis ist das Tauchen im Übrigen auf den Kornaten offiziell untersagt. Und wer sich nicht in die Tiefen des Meeres wagen möchte, schnorchelt einfach in seichten Gewässer.

Auch Familien mit Kindern werden sich in den versteckten Buchten äußerst wohlfühlen. Zwar steht zumeist keine Aufsicht bereit, um den Kleinen ein sicheres Geleit ins Meer zu geben. Doch Dank der in der Regel flach in die Adria abfallenden Strände lassen sich potenzielle Gefahren schnell erkennen.

Tagesausflüge in den National Park Kornati

Es ist eher unwahrscheinlich, die Schönheit und Faszination des National Parks Kornati nur an einem Tag zu genießen. Für Urlauber, die jedoch nur wenig Zeit in ihrem Reisegepäck mit sich führen, ist es nur zu empfehlen, bei einem Tagesausflug eine Mini-Exkursion zu unternehmen. Hierbei lassen sich zumindest einige Eindrücke von der einzigartigen Region gewinnen, die unvergessen bleiben. Von vielen Hafenstädten aus, wie beispielsweise von Biograd na Moru, starten täglich Bootsausflüge, um den Gästen die beeindruckende Welt der Kornaten ein wenig näherzubringen.

Wandern in den Kornaten – kleine und größere Herausforderungen

Die Kornaten bieten auch Wanderern attraktive Möglichkeiten, die Inselgruppe per Pedes zu erkunden. Viele Strecken stellen größere Herausforderungen dar, sodass ein gewisses Maß an Fitness mitgebracht werden sollte. Vor allem der Marsch in Richtung der steilen Klippen ist nur für erfahrene Wanderer geeignet, denn die Pfade und Wege sind oftmals naturbelassen und nicht ausgebaut. Daneben gibt es aber auch flacherer Etappen, die in ihrer Schönheit den schwierigen Passagen in nichts nachstehen. Im Grunde ist es jedoch unerheblich, für welche Option sich die Gäste entscheiden. Am Ziel steht immer irgendwo ein kleiner oder großer Hügel, von dem aus man eine einzigartige Aussicht über den Archipel Kornati genießen wird. Vor allem in den Sommermonaten kann es auch in luftiger Höhe heiß werden – eine Kopfbedeckung und ein ausreichender Sonnenschutz sind also unverzichtbar. Zumindest in der Hauptsaison finden sich sogar auf unbewohnten Inseln kleine Restaurants, die ihre hungrigen und durstigen Gäste mit heimischen Spezialitäten verköstigen. Und wer mit seinem Boot in einer der schnuckeligen Buchten ankert, wird vom Service der Betreiber überrascht sein, denn oft liefern diese den Proviant an Bord.

Das Segelrevier in den Kornaten – einzigartige Naturschauspiele auf 15 Seemeilen

Kroatien zählt lange schon zu den beliebtesten Segelrevieren des gesamten Mittelmeeres. Vor allem die Inselwelt in Nord-Dalmatien zieht tausende Segelfreunde jedes Jahr in ihren Bann. Hier gibt es die größte Dichte und somit auch die meiste Auswahl an Destinationen. Charakteristisch für die Region sind einerseits, trotz der beachtlichen Größe einiger Inseln, keine wirklichen Inselzentren, in denen das quirlige Leben pulsiert. Dennoch locken hier gastfreundliche Bewohner in ihren gemütlichen Fischerdörfern und beschaulichen Siedlungen die Segler mit allerlei kulinarischen Hotspots. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Piers, Marinas und Restaurants, die nach einem ausgedehnten Törn für die nötige Entspannung sorgen.

Zum anderen zählt der Kornati Nationalpark mit seinen eher kargen Inseln rund um die Hauptinsel Kornat dazu. Vor allem für Skipper, die zum ersten Mal mit ihrer Crew des Reviers besegeln, dürften die Ankermöglichkeiten eine Besonderheit darstellen. Die in Kroatien beliebten und gängigen sogenannten Konoba-Buchten. Darunter sind zumeist abgeschiedene und einsame Buchten zu verstehen, in denen Gastronomen (Konobas) zugleich ein Restaurant und einen Anlegeplatz nur für Segel- und Sportboote betreiben. In den durchweg kleinen und einsam gelegenen „Häfen“ ist das Anlegen und Übernachten kostenlos – vorausgesetzt, die Besatzung der Schiffe genießt am Abend ihren Aufenthalt bei einem schmackhaften Dinner und ein paar Drinks in der Location des Konobas. Eine absolute Win-win-Situation für beide Parteien. Auf den circa 15 Seemeilen, die durch den Kornati Naturpark führen, gibt es mehr als 20 dieser Konobabuchten.

Allerdings ist der Törn durch die Kornaten kostenpflichtig und nicht wirklich günstig. Doch es ist ein lohnendes Investment, denn durch die Schönheit des Nationalparks wird die Crew allemal entschädigt.

Der Naturpark Telašćica – ein kontrastreiches Natur-Juwel

Der Naturpark Telašćica liegt lediglich rund 1,5 Kilometer von den Kornaten entfernt und ist dennoch ein eigenständiges Terrain. Aufgrund der Nähe zu dem Kornati Nationalpark ist ein Abstecher in dieses Natur-Juwel unbedingt zu empfehlen. Auf der Insel Dugi Otok, unweit der Hafenstadt Zadar gelegen, ist das Naturschutzgebiet für Segler, Wanderer und Sonnenhungrige gleichermaßen eine Oase der Erholung. Der Park Telašćica ist reich an Kontrasten, denn einerseits ist das Gebiet, mit mehr als 2.500 Sonnenstunden im Jahr ideal für einen Badeurlaub an einem der stillen und ruhigen Strände. In den versteckten Buchten, wie beispielhaft Cuska, Dumboka, Oscenica, Gozdenjak, Rakvic, Krasevica oder Mangrovica, eingerahmt von Eichen und Aleppo-Kiefern sowie Weinbergen und Olivenhainen, zeigen sich die vielen Facetten des Naturparks.

Demgegenüber steht die schroffe Schönheit der Region. Ein unbedingtes Muss ist der Besuch der 200 Meter hohen Steilklippen Stene, die jedoch ein wenig Schwindelfreiheit erfordern. Von Gipfel aus entschädigt dann aber ein unvergleichbarer Blick auf den Naturpark Telašćica. Ganz im Süden der Bucht von Telašćica liegt der Salzsee „Mir“, der seinem Namen nach Ruhe oder Frieden bedeutet. Und ruhig und friedlich geht es an dem in einer malerischen Hügellandschaft eingebetteten See auch zu. In den warmen Sommermonaten steigt die Wassertemperatur auf bis zu 33 Grad Celsius an – keine wirkliche Abkühlung. Dafür wird dem „Mir“ aufgrund seines hohen Salzgehalts sowie des Heilschlamms eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt.

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